Farbenzwerge
Farbenzwerge
Das Hermelinkaninchen bildet den Ursprung unserer heutigen Farbenzwerge. Niederländischen Züchtern gelang es, durch Kreuzung von Hermelinen mit Großen Rassen auch farbige Zwergkaninchen zu züchten. Im Jahre 1939 kamen die ersten "Farbenzwerge" nach Deutschland.
Leider war dies ein ugünstiger Zeitpunkt, keines davon überstand den Zweiten Weltkrieg. Ende der vierziger Jahre wurden sie zum zweiten Mal importiert, und durch erneute Einkreuzung von Hermelinkaninchen endstand das heutige Aussehen der Rasse, die seit 1956 dem gleichen Standard unterliegt wie die Hermeline. Genaugenommen sind die Farbenzwerge also nichts anderes als farbige Hermeline.
Nach dem deutschen Rassestandard dürfen Farbenzwerge mit einem Mindestgewicht von 1,0 kg wiegen. Bei einem Normalgewicht zwischen 1,1 und 1.35 kg. und einem Höchstgewicht von 1,5 kg. Wichtig sind die kurzen Ohren von einer Mindestlänge von 4,5 cm und einer Ideallänge zwischen 5 und 5,5 zentimetern, die 7 zentimeter nicht überschreiten dürfen. Farbenzwerge haben einen stark gedrungenen Körperbau und einen sehr kurzen Nacken. Der Kopf ist kugelrund mit breiter Stirn und breiten Backen.Die Augen sind relativ groß und rund.
Einen Teil ihrer Popularität haben die Farbenzwerge ihrer geringen Große zu verdanken. Die Tiere sind so winzig, dass sie auch problemlos gehalten und gezüchtet werden können, wenn man nicht genug Platz zur Verfügung hat. Bei dieser Rasse kommen alle Farben und Zeichnungen vor, die man von anderen Rassen kennt. Farbenzwergzüchter haben also eine große Auswahl. Abgesehen davon sind die kleinen Zwerge auch als Heimtiere sehr begehrt und beliebt.
Das Fell der Farbenzwerge ist kurz,hat einen schönen Glanz und fühlt sich weich an. Farbenzwerge werden in fast jeder gängigen Farbe, jedem Abzeichen und mit jeder Zeichnung gezüchtet.
Satinzwerge
Den Namen hat das Satinkaninchen dem auffallend seidigen Glanz seines Fells zu verdanken.Dieser ist durch eine Mutation endstanden, die in einem Wurf von Havanna Kaninchen auftrat, und zwar in Pendeleton, Kentucky bei dem amerikanischen Züchter Walter Huey.
Die 1932 geborenen Kaninchen erregten großes Aufsehen, als Huey sie zusammen mit ihrem Nachwuchs 1934 erstmals auf einer Ausstellung in Louisville der Öffendlichkeit vorstellte.
Heute gibt es nicht nur Satinzwerge sondern auch Satinmäuse und auch Satinmeerschweine. Vielen ist dies allerdings noch nicht so bekannt, weil diese Tiere noch ehr selten zu sehen sind.
Satinzwerge haben ein ruhiges Wesen, einen gutmütigen Charakter und sind daher auch bestens für Kinder geeignet. In den optischen Gesichtspunkten sollen die Satinzwerge den gleichen Bestimmungen unterliegen, wie auch der Farbenzwerge. Gewicht, Körperbau und Länge der Ohren.
Das feine Haar hat einen besonders tiefen Glanz, der nur bei Kaninchen dieser Rasse vorkommt. Die Haarlänge liegt bei 2,5 bis 3 Zentimetern. Auf Ausstellungen wird vor allem Wert auf das Fell gelegt. Satinkaninchen haben mehr Haare als andere Kaninchenrassen. Satinkaninchen gibt es in vielen verschiedenen Farben.
| Name: PRALIENCHEN |
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Rasse: Farbenzwerg Geschlecht: Häsin Farbe: wild tätowiert Züchter: Susanne Schneider übernommen von J. Gräfe |
| Name: WILDER BILL |
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Rasse: Farbenzwerg, Satin Geschlecht: Rammler Farbe: japaner-weiß mit Holländeransatz Züchter: M. Wagner |





